Nickimeligonz's Blog

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Australia Dezember 8, 2009

Einsortiert unter: Australia — nickimeligonz @ 9:05 am

Um unseren Blog vollständig zu machen, kommt hier mal noch ein kurzer Bericht über unsere 10 Tage Stop-over in Australien. Die ersten drei Tage haben wir in Sydney verbracht. Unser erster Weg hat uns natürlich zur Oper, dem Wahrzeichen, geführt. Neben der Oper haben wir auch die Harbour Bridge und den Darling Harbour besucht. Da Sydney so riesig ist, haben wir am zweiten Tag eine Sightseeing-Tour mit dem Bus gemacht, wo man dann aus- und einsteigen konnte wie man wollte. Mit diesem Bus sind wir dann auch noch zum bekannten Bondi Beach gefahren. Am dritten Tag sind wir mit der Fähre zum Manly Beach gefahren (der angeblich voll toll sein soll, es aber nicht war). Manly Beach war uns zu überfüllt, sind so viele Menschen seit Neuseeland nicht mehr gewohnt :)

In Sydney haben wir uns dann wieder in den Flieger gesetzt und sind nach Brisbane geflogen und dann weiter nach Noosa Heads gefahren. Nachdem es über 30 Grad hatte, haben wir beschlossen erstmal an den Strand zu gehen. Anschließend sind wir noch ein bisschen in den angrenzenden Park und haben unseren ersten Koala in freier Wildbahn gesehen.

Da Noosa Heads auch als Tor zu Fraser Island bekannt ist, haben wir die Gelegenheit genutzt und eine Adventure Tour auf die Insel gebucht, da man nur mit Allradantrieb auf der Insel fahren darf. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und es war sehr faszinierend zu sehen, dass auf Sand ganze Wälder wachsen können. Der Höhepunkt der Fraser Tour war Lake MacKenzie, ein türkisblauer See mit weißem Sandstrand, traumhaft.

Nach unserem Stop am Lake MacKenzie ging es wieder weiter mit dem Buschen über die Insel. Die Fahrt war sehr holprig, so dass uns am nächsten Tag immer noch alles weh getan hat, vor lauter Schlaglöcher. Die Touris, die sich selbst einen Jeep gemietet hatten, sind reihenweise im Sand stecken geblieben. Unserer Bus ist dann immer einfach vorbeigefahren ohne sie groß zu beachten. Wir waren auf jeden Fall froh, dass wir nicht selbst fahren mussten. Ein kurzer Stop auf dem Rückweg war ein kurzer Walk durch ein Stück Regenwald, wo uns die Bäume erklärt wurden und wir uns an Lianen schwingen konnten.

Am nächsten Tag sind wir in den Australia Zoo gefahren,der Zoo von Steve Irwin, dem Crocodile Hunter. Der Zoo ist sehr groß und beherbergt vor allem australische Tiere. Unser Highlight an diesem Tag war das Füttern von Känguruhs und Elefanten. Die Känguruhs waren in einem Freigelände und man konnte einfach hingehen und sie füttern bzw. streicheln.

Neben den Känguruhs gabs natürlich auch Koalabären zu sehen, und wir durften sie sogar streicheln.

In dem Zoo waren auch besonders viele Schlangen und Krokodile zu sehen, da Steve Irwin für diese eine besondere Vorliebe hatte.

Den gestrigen Tag haben wir ganz dem Motto Sonne, surfen und Strand gewidmet. Allerdings müssen wir zu unserer Schande gestehen, dass das mit dem Surfen bis jetzt nicht geklappt hat. Dann müssen wir halt einfach nochmal wiederkommen und einen Surfkurs machen. Wir waren in Byron Bay und anschließend im berühmten Surfers Paradise. Auf unserer Fahrt sind wir mit dem Auto an australischen Buschbränden vorbeigefahren, die mehrere Helikopter versucht haben zu löschen, was bei 38 Grad aber gar nicht so leicht ist.

Die letzten beiden Tage vor unserer Heimreise werden wir gemütlich in Brisbane ausklingen lassen. Sind ja dann hoffentlich auch am Freitag (also in 3 Tagen)  schon wieder zuhause. Dann bleibt uns noch genug Zeit uns auf Weihnachten vorzubereiten. Weihnachten hier bei 40 Grad und Sonnenschein ist für uns unvorstellbar, da können die Australier noch so viel dekorieren und Weihnachtslieder spielen :)

Am Ende unseres Abenteuers können wir sagen, dass es eine tolle Erfahrung war und wir es nicht bereut haben diesen Schritt zu wagen. Wir hoffen es hat euch auch ein bisschen Freude bereitet unsere Reise auf dem Blog mitzuverfolgen.  Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Deutschland (trotz Kälteschock) :)

 

Final trip in New Zealand Dezember 8, 2009

Einsortiert unter: Final trip in New Zealand — nickimeligonz @ 4:36 am

Nachdem wir mittlerweile Neuseeland schon seit über einer Woche verlassen haben, ist es höchste Zeit für einen Blogeintrag über unseren letzten 3 Wochen im Land der Kiwis. Die letzten 3 Wochen haben wir ausschließlich mit Reisen verbracht, die erste Woche auf der Nordinsel und die letzten beiden auf der Südinsel. Somit können wir mittlerweile behaupten, dass wir Neuseeland fast komplett gesehen haben. Der erste Stop unserer Reise war Mt. Maunganui, wo wir herrliches Wetter und somit eine tolle Aussicht auf den Strand und die Umgebung  hatten, wie ihr hier sehen könnt:

Weiter ging unsere Reise zum East Cape, um den ersten Sonnenaufgang der Welt zu sehen. Somit sind wir morgens um halb fünf aufgestanden und haben uns auf den Weg gemacht. Allerdings musste man zuerst 700 Stufen zum Cape hochlaufen, um den Sonnenaufgang genießen zu können.

Nach soviel Natur haben wir danach in dem kleinen Städtchen Napier Halt gemacht, das uns sehr gut gefallen hat. Nicht zuletzt, weil wir dort seit langem mal wieder eine Butterbreze essen konnten ;) Der darauffolgende Stop war sehr anstrengend, aber ein absolutes Highlight unserer ganzen Zeit hier. Wir haben den Tongariro Crossing gemacht, d.h. wir sind 19,4 km über einen Vulkan gewandert, vorbei an dem Schicksalsberg aus „Herr der Ringe“. Für die ganze Wanderung haben wir mit Pausen 7,5 Stunden gebraucht, was ja gar nicht so schlecht ist, oder?

Nach dem Tongariro Crossing ging es dann zuerst nach Wellington weiter, um von dort mit der Fähre auf die Südinsel überzusetzen. Wellington war an sich ganz schön, aber sehr sehr windig. Da die Fähre rießig war und das Meer sehr ruhig aussah, hatten wir uns auf eine ruhige Überfahrt eingestellt…dies war allerdings nicht so wie erwartet. Es hat zwischenzeitlich ganz schön geschaukelt, allerdings hatte man auch einen schönen Ausblick auf die Marlborough Sounds, die dann auch unser erster Stop auf der Südinsel waren.

Anschließend haben wir ein paar Tage in Nelson verbracht. Nelson ist ein kleines Städtchen mit einem der schönsten Strände Neuseelands. Außerdem kann man Käsespätzle und Leberkäs essen. Wir haben nämlich einen deutschen Biergarten gefunden und einen deutschen Metzger gibt es auch. Es war zwar nicht ganz so gut wie zuhause, wir waren aber trotzdem glücklich endlich mal wieder deutsches Essen genießen zu dürfen.

Ein weiteres Highlight dieser Reise war der Abel Tasman National Park, ganz in Norden der Südinsel. Wir haben dort 2 anstrengende, aber schöne Tage verbracht. Am ersten Tag sind wir mit dem Wassertaxi (Autofahren ist im Park verboten bzw. nicht möglich) ein Stück hochgefahren und dann ca. 12 km zurückgewandert und haben uns dann vom Wassertaxi wieder abholen lassen. Zwischendurch haben wir immer wieder an schönen Stränden angehalten, an denen Meli ein prima Nickerchen halten konnte ;)

Am zweiten Tag waren wir zuerst 3 Std. auf dem Meer kayaken und sind dann anschließend die 12 km wieder zu unserem Auto zurückgelaufen. Kayaken war anstrengend, aber eine tolle Erfahrung da das Meer hinter jedem Felsen anders war. Außerdem hatten wir einen sehr attraktiven Kayakguide und eine lustige Gruppe, die nur aus 3 Zweierbooten bestand.

Nach dem Abel haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Golden Bay und Farewell Spit gemacht, wo wir leider Pech mit dem Wetter hatten. Das schlechte Wetter hat uns leider auch bis an die Westküste verfolgt, wo wir eigentlich am nächsten Tag zum Franz Josef Gletscher wollten. Wegen Dauerregen haben wir das um einen Tag verschoben und dafür aber nette Leute im Hostel kennengelernt. Die Tour zum Gletscher war ganz schön, da wir bis an den Gletscher vorlaufen konnten und das kristallblaue Eis gesehen haben.

Nach der Westküste ging es wieder rüber an die Ostküste, wo wir dann auch wieder gutes Wetter hatten. Der nächste Halt war in Kaikoura, wo wir aufs Meer rausgefahren sind um Delphine zu sehen. Kaikoura ist dafür bekannt, dass man dort das ganze Jahr über sehr viele Dusky Dolphins sehen kann. Wir hatten auch Glück, da an unserem Tag ca. 400-600 Delphine vor der Küste unterwegs waren. Wir sind morgens um halb 6 gestartet, da dies die beste Zeit ist um Delphine zu beobachten, da sie dann besonders verspielt sind. Außerdem hatten wir auch noch einen schönen Sonnenaufgang (fast schöner als am East Cape). Es wäre auch möglich gewesen, mit den Delphinen zu schwimmen, allerdings war es uns dann dafür doch etwas zu kalt, trotz Neoprenanzügen. Unsere Entscheidung nicht ins Wasser zu gehen hat sich als gut erwiesen, da die tatsächlichen Schwimmer alle sehr gefroren haben und seekrank geworden sind. Wir haben vom Boot aus wahrscheinlich mehr Delphine gesehen, als die die versucht haben mit ihnen zu schwimmen.

Nach Kaikoura sind wir weiter nach Christchurch gefahren, wo wir die letzten Tage vor unserem Rückflug nach Auckland verbracht haben. Diese letzten 3 Wochen waren ein gelungener Abschluss für unser großes Abenteuer Neuseeland.

 

Das Leben neben Uni und Reisen… Oktober 25, 2009

Einsortiert unter: Das Leben neben Uni und Reisen... — nickimeligonz @ 8:22 am

Nachdem ja bisher der Eindruck entstanden ist, dass wir unsere Zeit hier hauptsächlich mit Reisen verbringen (was ja nicht ganz ungelogen ist) möchten wir dies richtig stellen. 1. Wir lernen auch für die Uni und 2. gehen wir auch noch feiern :-) Wir müssen ja schließlich unser Englisch verbessern und ein soziales Netzwerk knüpfen, damit wir auch nach Neuseeland  noch reisen können :-) Die Parties hier sind so international wie die Gäste und deshalb waren wir schon auf  einer französichen Hausparty, einem deutschen Geburtstag, einer indischen Weihnachtsparty und bei zwei Barbeques. Allerdings sind die Deutschen immer in der Überzahl (so ca. 90%) :-)

Oben ein Eindruck von der Franzosenparty. Wir haben uns die Flagge über die Augen geschminkt und es hat eine halbe Ewigkeit gedauert, bis wir das wieder abbekommen haben.

Anfang Oktober waren wir dann auf einer Diwali Party eingeladen. Diwali ist sowas wie das indische Weihnachten und ist auch bekannt als Festival of lights. Wir haben natürlich auch alle wieder versucht uns indisch zu verkleiden, was allerdings schon erheblich schwerer war als bei Blandines franözischer Hausparty.

Ist das nicht faszinierend, wie sie alle (Jan, Patrick, Frank) schön brav der Meli lauschen…? :-)

Gestern waren wir bei Jo und Frank (auch 2 Deutsche) zum BBQ eingeladen. Der Ausblick vom Haus war gigantisch und nachdem die Jungs festgestellt haben, dass neuseeländische Kohle nicht der guten deutschen Holzkohle entspricht konnten wir dann auch mit etwas Verzögerung anfangen zu essen.

Von links: Mary (NZ), Meli und Jan (GER)

Von links: Nicki, Meli, Shalinii (India), Jo (GER) und Blandine (FR)

Von links: Blandine, Jan, Rafael (Brazil), Patrick&Anja (GER), Tchelo (Brazil) und Hund Heidi (NZ -> versteht  nur englisch)

 

Long Bay Oktober 25, 2009

Einsortiert unter: Long Bay — nickimeligonz @ 2:25 am

Nachdem wir jetzt schon dreimal dort waren und es immer wieder toll finden haben wir beschlossen, dem Long Bay einen eigenen Blogeintrag zu widmen. Long Bay ist nur ca. 10 Minuten mit dem Auto entfernt und sieht jedesmal anders aus durch Ebbe und Flut. Als wir das erste Mal dort waren, haben wir den Coastal Walk gemacht, das heißt wir sind oben an den Klippen entlanggelaufen und konnten den schönen Blick von oben genießen. Das letzte Mal als wir dort waren konnten wir uns sogar schon richtig zum Sonnen an den Strand legen. Außerdem kann man am Long Bay gaaaanz viele Muscheln sammeln. Einen Teil davon werden wir demnächst mit einem Päckchen nach Deutschland schicken, da wir sie wahrscheinlich nicht mit dem Flieger über Australien mitnehmen dürfen.

 

Ab in den Norden… Oktober 25, 2009

Einsortiert unter: Ab in den Norden... — nickimeligonz @ 1:52 am

Nach tagelangem Warten auf gutes Wetter haben wir uns letzten Montag auf unseren Trip gen Norden aufgemacht. Damit haben wir jetzt alle unsere geplanten Kurztrips hinter uns gebracht und wir haben jetzt nur noch einen großen 3-wöchigen Trip vor uns. So langsam geht es hier jetzt wieder ans Koffer packen, Auto verkaufen und vorbereiten auf die letzte Prüfung. Leider ist das Wetter im Oktober hier nicht so schön wie gehofft, so dass wir bis jetzt noch nicht im Meer baden gehen konnten. Aber alles ist besser als Schnee und Frost zuhause :-) Hier jetzt mal ein paar Eindrücke vom Norden Neuseelands…

Das Hauptziel der Reise war Cape Reinga, einer der nördlichsten Punkte der Insel den man besichtigen darf. Der Großteil des Nordlandes ist Maori Gebiet. Am Cape Reinga kann man sehen, wie das Tasmanische Meer und der Pazifik aufeinandertreffen. Für die Maoris ist es ein heiliger Ort, da dort die toten Seelen ihre Reise ins Leben danach beginnen.

Nach Cape Reinga sind wir weiter zu den Sand Dunes gefahren. Man hatte schon nach wenigen Metern den Eindruck in der Wüste zu sein, da um uns herum nur Sand zu sehen war. Man hätte sich dort auch Bodyboards zum Sandsurfen ausleihen können, allerdings hat es bei uns leider nach kurzer Zeit angefangen zu regnen, so das wir aufs surfen verzichtet haben.

Auf unserem Trip haben wir auch noch bei der Bay of Islands angehalten. Dort gibt es ganz viele schöne Strände und viele schöne Ausblicke auf  kleinere Inseln im Meer. Die Straßen dort waren meist enge, kurvige Bergstraßen aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt die Fahrerei auf sich zu nehmen.

Hier ein Ausblick vom Fenster aus unserem zweiten Hostel auf den  Ninety Mile Beach. Den Ninety Mile Beach kann man bei Ebbe als Straße benutzen. Da wir allerdings kein Auto mit Allrad haben wurde uns stark davon abgeraten, da es sicherlich nicht besonders prickelnd ist bei kommender Flut im Sand steckenzubleiben. Das zweite Hostel war wirklich super und man hat die deutsche Führung besonders in Sachen Sauberkeit gespürt. Kein Vergleich zu unserer ersten Unterkunft-ein maorigeführtes „Hotel“. Die Zimmer dort waren alles andere als sauber und es hat überall gekrabbelt, da man das Fenster nicht richtig schließen konnte. Haben unseren Aufenthalt dort frühzeitig nach einer Nacht und nicht wie geplant nach 2 Nächten verlassen. Somit war es nicht nur die ekligste und kälteste, sondern auch noch unsere bisher teuerste Übernachtung.

Wie oben ja schon erwähnt, sind die Straßen im Norden sehr klein und kurvig und es folgt eine Baustelle der anderen. An den Baustellen muss man immer schön brav an den „menschlichen“ Ampeln anhalten, bis diese einen weiterfahren lassen. Oder man fährt einfach gleich komplett auf Schotterstraßen, kilometerlang mitten durch die Pampa. Diese Schotterstraßen haben unser Auto dann nicht mehr rot, sondern eher bräunlich aussehen lassen.

 

It´s beach time… Oktober 15, 2009

Einsortiert unter: It´s beach time... — nickimeligonz @ 1:24 am

Um dem Regen zu entfliehen, haben wir entschlossen kurzfristig nach Coromandel zu fahren, eine Halbinsel. Unser erster Halt war die Cathedral Cove, eine  Art Felsendurchgang, wo man nur bei Ebbe durchlaufen kann um auf die andere Seite des Strandes zu kommen. Da wir uns vorher im Infozentrum bzgl. Ebbe und Flut schlau gemacht haben, haben wir unseren Ausflug genau richtig geplant. Wir mussten zu dem Strand ca. 45 Minuten durch einen Bushwalk laufen und das ganze dann zurück auch wieder bergauf, dadurch haben wir uns das Fitnessstudio (in das wir hier ganz fleißig gehen) für den Tag auch gespart. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Allerdings sind es mittlerweile viel mehr Touristen als am Anfang und es wimmelt nur so von Deutschen.

Weiter ging es dann am nächsten Morgen relativ früh zu dem Hot Water Beach. An diesem Strand kann man bei Ebbe Löcher in den Sand (wir hatten leider keine Schaufel dabei) buddeln und sich reinsetzen. Allerdings muss man aufpassen, dass man sich nicht verbrennt, da das Wasser sehr heiß ist. Wir kamen leider etwas zu spät und die ganzen tollen Stellen waren schon belegt oder von der Flut verdeckt. Durften aber mal in anderen Pools „probewohnen“. In einem Pool haben sie sogar Frühstückseier gekocht, so heiß ist das Wasser dort. Allerdings muss man erst mal eine gute Quelle finden und das war ohne Schaufel gar nicht so einfach.

Aber auch ohne eigenen Hot Water Pool und bei Flut ist dieser Strand ein echter Hingucker…

Nach dem Hot Water Beach sind wir weiter zum Hahei Beach gefahren und haben die Sonne genossen. Und Meli hat versucht zu schaukeln, war aber für die Schaukelkonstruktion eindeutig zu klein :-) Die Rückfahrt an der Westküste entlang war dann leider nicht mehr so toll, wie wir uns das vorgestellt hatten. Kann aber natürlich auch daran liegen, dass uns das gute Wetter langsam wieder verlassen hat. Die letzten beiden Tage hat es wieder fast durchgängig geregnet.

Achja, und für alle die uns immer unterstellen, dass wir hier mehr reisen als studieren…Wir haben gestern unser erstes Assignmnet korrigiert zurückbekommen und haben beide ein A bekommen (entspricht einer 1)!!! Toll, gell?!

Also müssen jetzt dann mal los in unsere vorletzte Vorlesung bei unserem indischen Professor. Bis zum nächsten Mal, viele liebe Grüße Meli und Nicki

 

City of Sails September 28, 2009

Einsortiert unter: City of Sails — nickimeligonz @ 1:43 am

Nachdem uns Beschwerden zu Ohren gekommen sind, dass wir ja noch gar keine Bilder von unserem Haus, Auto etc. online gestellt haben, holen wir das jetzt hiermit nach :)

Unser Haus und unser Auto…

Und hier mal noch ein kurzer Eindruck von Auckland. Einmal vom Mount Eden, wo man einen fast so guten Blick über die Stadt hat, wie vom Skytower aus. Der Skytower ist das höchste Gebäude Aucklands.

Auf dem rechten Bild könnt ihr den Blick auf die Harbour Bridge sehen, über die wir immer fahren müssen um nach Auckland zu kommen. Von der Harbour Bridge aus hat man mit Abstand den schönsten Blick auf die Skyline, leider wissen wir bis jetzt noch nicht, wo man rausfahren kann um ein Foto zu machen :)

Nachdem wir jetzt einen halben Tag damit verbracht haben, euch zuhause mit unseren 4 neuen Einträgen auf den neusten Stand zu bringen, hoffen wir ihr habt Spaß beim Lesen und euch allen geht es gut.

Bis bald mal wieder, wenn wir von unseren neuen Trips berichten, die gerade noch in Planung sind.

Eure Meli und Nicki

 

Tagesausflug zu den Waitomo Caves September 28, 2009

Einsortiert unter: Tagesausflug zu den Waitomo Caves — nickimeligonz @ 1:00 am

Da wir nach unserem Trip auf die Südinsel noch nicht genug Action hatten, haben wir beschlossen einen Trip zu den Waitomo Caves zu machen. Diese liegen ca. 2 Stunden südlich von Auckland und man kann zwischen verschiedenen Höhlentouren wählen. Natürlich haben wir „the most challenging one“ gewählt, denn nur Glühwürmchen gucken ist ja langweilig :) Angefangen hat unsere Tour mit dem Anziehen von Neoprenanzügen (nassen!!!), da die Wassertemparatur in den Höhlen nur ca. 10 Grad beträgt. In die Höhle mussten wir uns zu Beginn der Tour selbst einige Meter ins Nichts abseilen, nachdem wir vorher einen kurzen Sicherungs-Crashkurs bekommen haben. Weiter ging es mit Hilfe eines Flying Foxes ins Dunkle hinein, d.h. wir rasten mit so einer Art Seilbahn einen dunklen Gang entlang. Anschließend haben wir eine Stärkung (Kaba und Kekse) bekommen, um besser für die nächsten Aufgaben gerüstet zu sein. Weiter ging es mit einem Reifen, den wir uns unter den Allerwertesten geklemmt haben und damit einige Meter (ca. 4) ins tiefe eiskalte Wasser gesprungen sind. Allerdings hat man nicht gesehen, wohin man springt. Nicki hat gleich mal ihren Reifen verloren und musste schwimmen, um ihn wieder zu bekommen. Dafür hat Meli lauter geschrien ;) Diese Reifen haben wir dann als Fortbewegungsmittel genutzt, allerdings sind wir mit dem Paddeln nicht so wirklich vorangekommen. Wir haben anschließend zur Entpannung eine lange Kette gebildet und unsere Guides haben uns gezogen, damit wir in völliger Dunkelheit die Glühwürmchen beobachten konnten, die es nur in Neuseeland gibt. Es sah aus wie ein Sternenhimmel…genug Entspannung. Jetzt war schwimmen und robben angesagt. Nach einer letzten Stärkung mussten wir zum Abschluss noch einige Wasserfälle hinaufklettern (ungesichert). Die Mädels haben aufgrund der zu kurzen Beine etwas Unterstützung von den Guides bekommen, indem wir teilweise hochgeschoben wurden. Nachdem wir uns dann aus unseren Neoprenanzügen gequält haben, haben wir noch eine heiße Dusche und warmes Essen bekommen, um uns wieder aufzuwärmen. Als krönenden Abschluss sind wir in unserem Hostel abends noch eine Runde in den Hot Water Pool.

Da Nicki und Matthias das noch nicht genug Action war, haben sie sich am nächsten Tag zum Skydiven aus 15000 ft aufgemacht.

 

Entdeckungsreise auf die Südinsel September 28, 2009

Einsortiert unter: Entdeckungsreise auf die Südinsel — nickimeligonz @ 12:14 am

Unsere Reise begann mit dem Flug von Auckland nach Cristchurch, wo wir bereits einen schönen Blick von oben auf die verschneiten Berge der Südinsel hatten. Christchurch war ganz nett, aber im Vergleich zu der Landschaft sind die neuseeländischen Städte eher unspektakulär. Zuerst haben wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht, da wir im Voraus kein einziges Hostel gebucht hatten. Da aber gerade noch Nebensaison ist, sind wir auch schnell fündig geworden. Haben die Nacht in einem 6er Zimmer verbracht, mit einem Nebenschläfer, der riesengroße Männerschuhe und Frauenperücken trug…leider haben wir ihn/ sie nie zu Gesicht bekommen ;)

Am nächsten Tag haben wir die Banks Peninsula erkundet. Die Landschaft war typisch für Neuseeland, d.h. sehr viel grün und super blaues Meer, was allerdings auf den Fotos irgendwie unwirklich aussieht.

Am gleichen Tag haben wir uns noch auf den Weg zu unserem nächsten Stop Lake Tekapo gemacht. Der See liegt im Landesinneren und ist umgeben von Bergen. Hier hat es auch das erste Mal angefangen zu schneien. Da das Wetter am nächsten Morgen ganz gut aussah, haben wir uns spontan entschlossen auf den Hausberg zu wandern. Fast oben angekommen, sind wir in einen Schneesturm geraten und haben Zuflucht in der Sternenwarte gefunden. Bilder vom Schneesturm gibt es leider keine, da wir das unseren Fotos nicht zumuten wollten.

Nach dem Schneesturm am Morgen konnten wir dann gegen Abend einen Spaziergang am Strand bei Sonnenschein genießen. An dem Strand gab es große Steinkugeln, die nach Maorisage versteinerte Flaschenkürbisse sind, die vom Schiff gefallen sind :)

Die Kugeln waren so groß, dass Meli gerade so noch drübergucken konnte :) Nicki hat eine Kugel ganz besonders toll gefunden und Meli wollte auch mal „probewohnen“, aber die Flut war schneller.

Unser nächster Stop war Dunedin und die dazugehörige Otago Peninsula. Auf der Insel soll es angeblich Seelöwen, Pinguine, Delphine und Albatrosse geben. Wir haben leider nur Seelöwen gesehen, dafür sogar näher als uns lieb war…Unser erster Versuch um Seelöwen zu beobachten wurde durch starken Regen frühzeitig beendet und wir mussten zurück ins Hostel, um uns umzuziehen. Der zweite Versuch war zumindest wettertechnisch anfangs besser. Allerdings waren die Schlechtwetterwolken schneller als wir und es hat wieder angefangen zu regnen und was noch schlimmer war, zu stürmen. Dadurch hat der „Sandfly Beach“ seinem Name alle Ehre gemacht. Wir hatten die Wahl entweder zum Auto zurückzugehen oder durch die Dünen zu einem Pinguin-Beobachtungshaus zu laufen. Wir haben uns für letzteres entschieden, und haben auf unserem Weg mehrmals nahe Bekanntschaft mit Seelöwen gemacht (man könnte auch sagen wir sind über sie gestolpert). Die Tiere liegen nämlich ziemlich weit oben in den Dünen, was wir aber nicht wussten und deshalb auch nicht damit gerechnet haben so viele anzutreffen. In der Hütte hatten wir dann allerdings einen sehr schönen Ausblick auf den Strand und konnten uns dann bei besserem Wetter wieder auf den Rückweg zum Auto machen. Diesmal aber mit größerem Respekt und Sicherheitsabstand vor den Seelöwen.

Unser Hostelvater in Dunedin hat uns die Catlins (eine Art Nationalpark) ans Herz gelegt. Der Weg führte uns die Ostküste entlang bis fast zum südlichsten Punkt der Südinsel. Leider durften wir den südlichsten Aussichtspunkt nicht besuchen, da der Weg dorthin wegen gebährenden Schafen gesperrt war. Der Weg in die Catlins begann ganz früh am Morgen, um kurz nach Sonnenaufgang am Pinguinstrand zu sein. Wir waren auch da, nur leider die Pinguine nicht :( In den Catlins haben wir viele kleine Wanderungen zu unterschiedlichen Aussichtspunkten gemacht, von Leuchttürmen über Bush Walks hin zu Wasserfällen.

Der nächste nennenswerte Stop war Te Anau, wo wir ursprümglich nur hingefahren sind, um eine Kajaktour durch die Milford Fjorde zu machen. Aus einem Tag wurden 4 Tage, da die Zufahrtsstraße zu den Fjorden wegen Lawinengefahr gesperrt war. Unsere Wartezeit haben wir mit einer Tageswanderung auf den Key Summit verkürzt. Hier kam richtiges Winterfeeling auf, da auf dem Weg nach oben und auf dem Gipfel Schnee lag. Der Ausblick von oben war herrlich und wir waren fast ganz allein auf dem Berg (auf dem Rückweg sind uns ein paar andere Wanderer begegnet). Auf dem Parkplatz haben wir Bekanntschaft mit einem Kea gemacht, einem Bergpapagei, der sich an den Fensterdichtungen der Autos zu schaffen gemacht hatte, da er von uns nichts zu futtern bekommen hatte. Zum Abschluss der Wanderung haben wir auf dem Rückweg noch an den Mirror Lakes angehalten, wo sich die Bergkulisse im See gespiegelt hat.

Nach 2 Wartetagen war die Straße wieder geräumt, allerdings wurde sie erst mittags geöffnet, und da unsere Kajaktour morgens anfing, mussten wir sie leider endgültig absagen und uns mit anderen Touristen auf ein Boot setzen. Von Milford waren wir sehr enttäuscht, es war nicht halb so schön, wie es auf den ganzen Reiseführern immer dargestellt ist. Delphine und Pinguine haben wir auch mal wieder keine gesehen, nur Robben aus der Ferne, die aber allerdings eher aussahen wie überdimensionale Nacktschnecken.

Zum Abschluss unserer Reise sind wir in die Nähe von Queenstown und Wanaka, dem größten Skigebiet der Südinsel gefahren. Allerdings sind die Skigebiete nichts im Vergleich zu deutschen Skigebieten, die Pisten waren vereist und es lag kaum Schnee. Man muss aber dazu sagen, dass wir uns ja schon dem Frühling nähern und der Schneemangel evtl. darauf zurückzuführen war. Da Queenstown die Stadt der Extremsportarten ist, haben wir uns im Tandemparagliding versucht. Wir haben uns mit dem Skilift auf den Weg zum Gipfel gemacht, wo wir wieder von einem Kea begleitet wurden. Meli ist auf den ersten Anlauf vom Berg weggesprungen und Nicki hat aufgrund von Windmangel drei Versuche gebraucht. Meli war dann auch letztendlich diejenige, die am längsten in der Luft geblieben ist aufgrund der guten Thermik. Der Ausblick auf Queenstown, die Seen und die Berge war herrlich und ein einzigartiges Erlebnis, allerdings eher entspannend als extrem.

Links Meli beim Start und rechts Nicki bei der Landung…

Und nach dem anstrengenden Flug haben wir uns dann noch einen Fergburger gegönnt, die größten und leckersten Burger ever…

Und damit war unsere Reise auch leider schon wieder vorbei. Allerdings gibt es auf der Nordinsel ja auch sehr viel schöne Dinge zu entdecken, wie unsere nächsten Einträge zeigen werden…

 

Endlich mit den Füßen im Meer… September 26, 2009

Einsortiert unter: Endlich mit den Füßen im Meer... — nickimeligonz @ 5:32 am

Um endlich unseren Blog auf den neusten Stand zu bringen, hier mal ein kurzer Bericht über unseren Besuch im Shakespear Regional Park Ende August. Wir haben spontan beschlossen den schönen Tag am Meer zu verbringen. Auf dem Weg zum Strand haben wir unserer Kreativität an einem Bilderrahmen freien Lauf gelassen und uns ausgetobt. Trotz Warnung vor giftigem Wasser, das schon einige tote Tiere angespült hat, haben wir anschließend beschlossen zumindest mit den Füßen ins Meer zu gehen. Auf dem Rückweg haben wir leider auch einen ausgewachsenen toten Rochen gesehen, der angespült wurde. Mittlerweile hat sich die Lage wieder etwas entspannt, aber wir wissen immer noch nicht woher das Gift kam. Aber die Hunde tummeln sich mittlerweile wieder ganz munter am Strand, sogar mehr als uns lieb sind. Das erste Mal im Meer seim seit wir hier sind war herrlich. Und Nicki war schwer erfolgreich im Muscheln sammeln, die Muschel ist rieeesig…

 

 

 

 

 

 

 

Der Strand war ewig lang (was hier aber die meisten Strände sind) und man hatte einen tollen Blick auf Auckland, wie  man auf dem nächsten Foto sehen kann..

Und hier noch ein Bild von Nickis Riesenmuschel…Nachdem Meli beim Muschelnsammeln immer erfolglos ist bzw. war (lernfähig und so :) )habe wir beschlossen, dass sie kein Sammler sondern ein Jäger ist.

 

 
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