Nickimeligonz's Blog

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City of Sails September 28, 2009

Einsortiert unter: City of Sails — nickimeligonz @ 1:43 vormittags

Nachdem uns Beschwerden zu Ohren gekommen sind, dass wir ja noch gar keine Bilder von unserem Haus, Auto etc. online gestellt haben, holen wir das jetzt hiermit nach :)

Unser Haus und unser Auto…

Und hier mal noch ein kurzer Eindruck von Auckland. Einmal vom Mount Eden, wo man einen fast so guten Blick über die Stadt hat, wie vom Skytower aus. Der Skytower ist das höchste Gebäude Aucklands.

Auf dem rechten Bild könnt ihr den Blick auf die Harbour Bridge sehen, über die wir immer fahren müssen um nach Auckland zu kommen. Von der Harbour Bridge aus hat man mit Abstand den schönsten Blick auf die Skyline, leider wissen wir bis jetzt noch nicht, wo man rausfahren kann um ein Foto zu machen :)

Nachdem wir jetzt einen halben Tag damit verbracht haben, euch zuhause mit unseren 4 neuen Einträgen auf den neusten Stand zu bringen, hoffen wir ihr habt Spaß beim Lesen und euch allen geht es gut.

Bis bald mal wieder, wenn wir von unseren neuen Trips berichten, die gerade noch in Planung sind.

Eure Meli und Nicki

 

Tagesausflug zu den Waitomo Caves September 28, 2009

Einsortiert unter: Tagesausflug zu den Waitomo Caves — nickimeligonz @ 1:00 vormittags

Da wir nach unserem Trip auf die Südinsel noch nicht genug Action hatten, haben wir beschlossen einen Trip zu den Waitomo Caves zu machen. Diese liegen ca. 2 Stunden südlich von Auckland und man kann zwischen verschiedenen Höhlentouren wählen. Natürlich haben wir “the most challenging one” gewählt, denn nur Glühwürmchen gucken ist ja langweilig :) Angefangen hat unsere Tour mit dem Anziehen von Neoprenanzügen (nassen!!!), da die Wassertemparatur in den Höhlen nur ca. 10 Grad beträgt. In die Höhle mussten wir uns zu Beginn der Tour selbst einige Meter ins Nichts abseilen, nachdem wir vorher einen kurzen Sicherungs-Crashkurs bekommen haben. Weiter ging es mit Hilfe eines Flying Foxes ins Dunkle hinein, d.h. wir rasten mit so einer Art Seilbahn einen dunklen Gang entlang. Anschließend haben wir eine Stärkung (Kaba und Kekse) bekommen, um besser für die nächsten Aufgaben gerüstet zu sein. Weiter ging es mit einem Reifen, den wir uns unter den Allerwertesten geklemmt haben und damit einige Meter (ca. 4) ins tiefe eiskalte Wasser gesprungen sind. Allerdings hat man nicht gesehen, wohin man springt. Nicki hat gleich mal ihren Reifen verloren und musste schwimmen, um ihn wieder zu bekommen. Dafür hat Meli lauter geschrien ;) Diese Reifen haben wir dann als Fortbewegungsmittel genutzt, allerdings sind wir mit dem Paddeln nicht so wirklich vorangekommen. Wir haben anschließend zur Entpannung eine lange Kette gebildet und unsere Guides haben uns gezogen, damit wir in völliger Dunkelheit die Glühwürmchen beobachten konnten, die es nur in Neuseeland gibt. Es sah aus wie ein Sternenhimmel…genug Entspannung. Jetzt war schwimmen und robben angesagt. Nach einer letzten Stärkung mussten wir zum Abschluss noch einige Wasserfälle hinaufklettern (ungesichert). Die Mädels haben aufgrund der zu kurzen Beine etwas Unterstützung von den Guides bekommen, indem wir teilweise hochgeschoben wurden. Nachdem wir uns dann aus unseren Neoprenanzügen gequält haben, haben wir noch eine heiße Dusche und warmes Essen bekommen, um uns wieder aufzuwärmen. Als krönenden Abschluss sind wir in unserem Hostel abends noch eine Runde in den Hot Water Pool.

Da Nicki und Matthias das noch nicht genug Action war, haben sie sich am nächsten Tag zum Skydiven aus 15000 ft aufgemacht.

 

Entdeckungsreise auf die Südinsel September 28, 2009

Einsortiert unter: Entdeckungsreise auf die Südinsel — nickimeligonz @ 12:14 vormittags

Unsere Reise begann mit dem Flug von Auckland nach Cristchurch, wo wir bereits einen schönen Blick von oben auf die verschneiten Berge der Südinsel hatten. Christchurch war ganz nett, aber im Vergleich zu der Landschaft sind die neuseeländischen Städte eher unspektakulär. Zuerst haben wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht, da wir im Voraus kein einziges Hostel gebucht hatten. Da aber gerade noch Nebensaison ist, sind wir auch schnell fündig geworden. Haben die Nacht in einem 6er Zimmer verbracht, mit einem Nebenschläfer, der riesengroße Männerschuhe und Frauenperücken trug…leider haben wir ihn/ sie nie zu Gesicht bekommen ;)

Am nächsten Tag haben wir die Banks Peninsula erkundet. Die Landschaft war typisch für Neuseeland, d.h. sehr viel grün und super blaues Meer, was allerdings auf den Fotos irgendwie unwirklich aussieht.

Am gleichen Tag haben wir uns noch auf den Weg zu unserem nächsten Stop Lake Tekapo gemacht. Der See liegt im Landesinneren und ist umgeben von Bergen. Hier hat es auch das erste Mal angefangen zu schneien. Da das Wetter am nächsten Morgen ganz gut aussah, haben wir uns spontan entschlossen auf den Hausberg zu wandern. Fast oben angekommen, sind wir in einen Schneesturm geraten und haben Zuflucht in der Sternenwarte gefunden. Bilder vom Schneesturm gibt es leider keine, da wir das unseren Fotos nicht zumuten wollten.

Nach dem Schneesturm am Morgen konnten wir dann gegen Abend einen Spaziergang am Strand bei Sonnenschein genießen. An dem Strand gab es große Steinkugeln, die nach Maorisage versteinerte Flaschenkürbisse sind, die vom Schiff gefallen sind :)

Die Kugeln waren so groß, dass Meli gerade so noch drübergucken konnte :) Nicki hat eine Kugel ganz besonders toll gefunden und Meli wollte auch mal “probewohnen”, aber die Flut war schneller.

Unser nächster Stop war Dunedin und die dazugehörige Otago Peninsula. Auf der Insel soll es angeblich Seelöwen, Pinguine, Delphine und Albatrosse geben. Wir haben leider nur Seelöwen gesehen, dafür sogar näher als uns lieb war…Unser erster Versuch um Seelöwen zu beobachten wurde durch starken Regen frühzeitig beendet und wir mussten zurück ins Hostel, um uns umzuziehen. Der zweite Versuch war zumindest wettertechnisch anfangs besser. Allerdings waren die Schlechtwetterwolken schneller als wir und es hat wieder angefangen zu regnen und was noch schlimmer war, zu stürmen. Dadurch hat der “Sandfly Beach” seinem Name alle Ehre gemacht. Wir hatten die Wahl entweder zum Auto zurückzugehen oder durch die Dünen zu einem Pinguin-Beobachtungshaus zu laufen. Wir haben uns für letzteres entschieden, und haben auf unserem Weg mehrmals nahe Bekanntschaft mit Seelöwen gemacht (man könnte auch sagen wir sind über sie gestolpert). Die Tiere liegen nämlich ziemlich weit oben in den Dünen, was wir aber nicht wussten und deshalb auch nicht damit gerechnet haben so viele anzutreffen. In der Hütte hatten wir dann allerdings einen sehr schönen Ausblick auf den Strand und konnten uns dann bei besserem Wetter wieder auf den Rückweg zum Auto machen. Diesmal aber mit größerem Respekt und Sicherheitsabstand vor den Seelöwen.

Unser Hostelvater in Dunedin hat uns die Catlins (eine Art Nationalpark) ans Herz gelegt. Der Weg führte uns die Ostküste entlang bis fast zum südlichsten Punkt der Südinsel. Leider durften wir den südlichsten Aussichtspunkt nicht besuchen, da der Weg dorthin wegen gebährenden Schafen gesperrt war. Der Weg in die Catlins begann ganz früh am Morgen, um kurz nach Sonnenaufgang am Pinguinstrand zu sein. Wir waren auch da, nur leider die Pinguine nicht :( In den Catlins haben wir viele kleine Wanderungen zu unterschiedlichen Aussichtspunkten gemacht, von Leuchttürmen über Bush Walks hin zu Wasserfällen.

Der nächste nennenswerte Stop war Te Anau, wo wir ursprümglich nur hingefahren sind, um eine Kajaktour durch die Milford Fjorde zu machen. Aus einem Tag wurden 4 Tage, da die Zufahrtsstraße zu den Fjorden wegen Lawinengefahr gesperrt war. Unsere Wartezeit haben wir mit einer Tageswanderung auf den Key Summit verkürzt. Hier kam richtiges Winterfeeling auf, da auf dem Weg nach oben und auf dem Gipfel Schnee lag. Der Ausblick von oben war herrlich und wir waren fast ganz allein auf dem Berg (auf dem Rückweg sind uns ein paar andere Wanderer begegnet). Auf dem Parkplatz haben wir Bekanntschaft mit einem Kea gemacht, einem Bergpapagei, der sich an den Fensterdichtungen der Autos zu schaffen gemacht hatte, da er von uns nichts zu futtern bekommen hatte. Zum Abschluss der Wanderung haben wir auf dem Rückweg noch an den Mirror Lakes angehalten, wo sich die Bergkulisse im See gespiegelt hat.

Nach 2 Wartetagen war die Straße wieder geräumt, allerdings wurde sie erst mittags geöffnet, und da unsere Kajaktour morgens anfing, mussten wir sie leider endgültig absagen und uns mit anderen Touristen auf ein Boot setzen. Von Milford waren wir sehr enttäuscht, es war nicht halb so schön, wie es auf den ganzen Reiseführern immer dargestellt ist. Delphine und Pinguine haben wir auch mal wieder keine gesehen, nur Robben aus der Ferne, die aber allerdings eher aussahen wie überdimensionale Nacktschnecken.

Zum Abschluss unserer Reise sind wir in die Nähe von Queenstown und Wanaka, dem größten Skigebiet der Südinsel gefahren. Allerdings sind die Skigebiete nichts im Vergleich zu deutschen Skigebieten, die Pisten waren vereist und es lag kaum Schnee. Man muss aber dazu sagen, dass wir uns ja schon dem Frühling nähern und der Schneemangel evtl. darauf zurückzuführen war. Da Queenstown die Stadt der Extremsportarten ist, haben wir uns im Tandemparagliding versucht. Wir haben uns mit dem Skilift auf den Weg zum Gipfel gemacht, wo wir wieder von einem Kea begleitet wurden. Meli ist auf den ersten Anlauf vom Berg weggesprungen und Nicki hat aufgrund von Windmangel drei Versuche gebraucht. Meli war dann auch letztendlich diejenige, die am längsten in der Luft geblieben ist aufgrund der guten Thermik. Der Ausblick auf Queenstown, die Seen und die Berge war herrlich und ein einzigartiges Erlebnis, allerdings eher entspannend als extrem.

Links Meli beim Start und rechts Nicki bei der Landung…

Und nach dem anstrengenden Flug haben wir uns dann noch einen Fergburger gegönnt, die größten und leckersten Burger ever…

Und damit war unsere Reise auch leider schon wieder vorbei. Allerdings gibt es auf der Nordinsel ja auch sehr viel schöne Dinge zu entdecken, wie unsere nächsten Einträge zeigen werden…

 

Endlich mit den Füßen im Meer… September 26, 2009

Einsortiert unter: Endlich mit den Füßen im Meer... — nickimeligonz @ 5:32 vormittags

Um endlich unseren Blog auf den neusten Stand zu bringen, hier mal ein kurzer Bericht über unseren Besuch im Shakespear Regional Park Ende August. Wir haben spontan beschlossen den schönen Tag am Meer zu verbringen. Auf dem Weg zum Strand haben wir unserer Kreativität an einem Bilderrahmen freien Lauf gelassen und uns ausgetobt. Trotz Warnung vor giftigem Wasser, das schon einige tote Tiere angespült hat, haben wir anschließend beschlossen zumindest mit den Füßen ins Meer zu gehen. Auf dem Rückweg haben wir leider auch einen ausgewachsenen toten Rochen gesehen, der angespült wurde. Mittlerweile hat sich die Lage wieder etwas entspannt, aber wir wissen immer noch nicht woher das Gift kam. Aber die Hunde tummeln sich mittlerweile wieder ganz munter am Strand, sogar mehr als uns lieb sind. Das erste Mal im Meer seim seit wir hier sind war herrlich. Und Nicki war schwer erfolgreich im Muscheln sammeln, die Muschel ist rieeesig…

 

 

 

 

 

 

 

Der Strand war ewig lang (was hier aber die meisten Strände sind) und man hatte einen tollen Blick auf Auckland, wie  man auf dem nächsten Foto sehen kann..

Und hier noch ein Bild von Nickis Riesenmuschel…Nachdem Meli beim Muschelnsammeln immer erfolglos ist bzw. war (lernfähig und so :) )habe wir beschlossen, dass sie kein Sammler sondern ein Jäger ist.

 

 
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