Nickimeligonz's Blog

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Das Leben neben Uni und Reisen… Oktober 25, 2009

Einsortiert unter: Das Leben neben Uni und Reisen... — nickimeligonz @ 8:22 vormittags

Nachdem ja bisher der Eindruck entstanden ist, dass wir unsere Zeit hier hauptsächlich mit Reisen verbringen (was ja nicht ganz ungelogen ist) möchten wir dies richtig stellen. 1. Wir lernen auch für die Uni und 2. gehen wir auch noch feiern :-) Wir müssen ja schließlich unser Englisch verbessern und ein soziales Netzwerk knüpfen, damit wir auch nach Neuseeland  noch reisen können :-) Die Parties hier sind so international wie die Gäste und deshalb waren wir schon auf  einer französichen Hausparty, einem deutschen Geburtstag, einer indischen Weihnachtsparty und bei zwei Barbeques. Allerdings sind die Deutschen immer in der Überzahl (so ca. 90%) :-)

Oben ein Eindruck von der Franzosenparty. Wir haben uns die Flagge über die Augen geschminkt und es hat eine halbe Ewigkeit gedauert, bis wir das wieder abbekommen haben.

Anfang Oktober waren wir dann auf einer Diwali Party eingeladen. Diwali ist sowas wie das indische Weihnachten und ist auch bekannt als Festival of lights. Wir haben natürlich auch alle wieder versucht uns indisch zu verkleiden, was allerdings schon erheblich schwerer war als bei Blandines franözischer Hausparty.

Ist das nicht faszinierend, wie sie alle (Jan, Patrick, Frank) schön brav der Meli lauschen…? :-)

Gestern waren wir bei Jo und Frank (auch 2 Deutsche) zum BBQ eingeladen. Der Ausblick vom Haus war gigantisch und nachdem die Jungs festgestellt haben, dass neuseeländische Kohle nicht der guten deutschen Holzkohle entspricht konnten wir dann auch mit etwas Verzögerung anfangen zu essen.

Von links: Mary (NZ), Meli und Jan (GER)

Von links: Nicki, Meli, Shalinii (India), Jo (GER) und Blandine (FR)

Von links: Blandine, Jan, Rafael (Brazil), Patrick&Anja (GER), Tchelo (Brazil) und Hund Heidi (NZ -> versteht  nur englisch)

 

Long Bay Oktober 25, 2009

Einsortiert unter: Long Bay — nickimeligonz @ 2:25 vormittags

Nachdem wir jetzt schon dreimal dort waren und es immer wieder toll finden haben wir beschlossen, dem Long Bay einen eigenen Blogeintrag zu widmen. Long Bay ist nur ca. 10 Minuten mit dem Auto entfernt und sieht jedesmal anders aus durch Ebbe und Flut. Als wir das erste Mal dort waren, haben wir den Coastal Walk gemacht, das heißt wir sind oben an den Klippen entlanggelaufen und konnten den schönen Blick von oben genießen. Das letzte Mal als wir dort waren konnten wir uns sogar schon richtig zum Sonnen an den Strand legen. Außerdem kann man am Long Bay gaaaanz viele Muscheln sammeln. Einen Teil davon werden wir demnächst mit einem Päckchen nach Deutschland schicken, da wir sie wahrscheinlich nicht mit dem Flieger über Australien mitnehmen dürfen.

 

Ab in den Norden… Oktober 25, 2009

Einsortiert unter: Ab in den Norden... — nickimeligonz @ 1:52 vormittags

Nach tagelangem Warten auf gutes Wetter haben wir uns letzten Montag auf unseren Trip gen Norden aufgemacht. Damit haben wir jetzt alle unsere geplanten Kurztrips hinter uns gebracht und wir haben jetzt nur noch einen großen 3-wöchigen Trip vor uns. So langsam geht es hier jetzt wieder ans Koffer packen, Auto verkaufen und vorbereiten auf die letzte Prüfung. Leider ist das Wetter im Oktober hier nicht so schön wie gehofft, so dass wir bis jetzt noch nicht im Meer baden gehen konnten. Aber alles ist besser als Schnee und Frost zuhause :-) Hier jetzt mal ein paar Eindrücke vom Norden Neuseelands…

Das Hauptziel der Reise war Cape Reinga, einer der nördlichsten Punkte der Insel den man besichtigen darf. Der Großteil des Nordlandes ist Maori Gebiet. Am Cape Reinga kann man sehen, wie das Tasmanische Meer und der Pazifik aufeinandertreffen. Für die Maoris ist es ein heiliger Ort, da dort die toten Seelen ihre Reise ins Leben danach beginnen.

Nach Cape Reinga sind wir weiter zu den Sand Dunes gefahren. Man hatte schon nach wenigen Metern den Eindruck in der Wüste zu sein, da um uns herum nur Sand zu sehen war. Man hätte sich dort auch Bodyboards zum Sandsurfen ausleihen können, allerdings hat es bei uns leider nach kurzer Zeit angefangen zu regnen, so das wir aufs surfen verzichtet haben.

Auf unserem Trip haben wir auch noch bei der Bay of Islands angehalten. Dort gibt es ganz viele schöne Strände und viele schöne Ausblicke auf  kleinere Inseln im Meer. Die Straßen dort waren meist enge, kurvige Bergstraßen aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt die Fahrerei auf sich zu nehmen.

Hier ein Ausblick vom Fenster aus unserem zweiten Hostel auf den  Ninety Mile Beach. Den Ninety Mile Beach kann man bei Ebbe als Straße benutzen. Da wir allerdings kein Auto mit Allrad haben wurde uns stark davon abgeraten, da es sicherlich nicht besonders prickelnd ist bei kommender Flut im Sand steckenzubleiben. Das zweite Hostel war wirklich super und man hat die deutsche Führung besonders in Sachen Sauberkeit gespürt. Kein Vergleich zu unserer ersten Unterkunft-ein maorigeführtes “Hotel”. Die Zimmer dort waren alles andere als sauber und es hat überall gekrabbelt, da man das Fenster nicht richtig schließen konnte. Haben unseren Aufenthalt dort frühzeitig nach einer Nacht und nicht wie geplant nach 2 Nächten verlassen. Somit war es nicht nur die ekligste und kälteste, sondern auch noch unsere bisher teuerste Übernachtung.

Wie oben ja schon erwähnt, sind die Straßen im Norden sehr klein und kurvig und es folgt eine Baustelle der anderen. An den Baustellen muss man immer schön brav an den “menschlichen” Ampeln anhalten, bis diese einen weiterfahren lassen. Oder man fährt einfach gleich komplett auf Schotterstraßen, kilometerlang mitten durch die Pampa. Diese Schotterstraßen haben unser Auto dann nicht mehr rot, sondern eher bräunlich aussehen lassen.

 

It´s beach time… Oktober 15, 2009

Einsortiert unter: It´s beach time... — nickimeligonz @ 1:24 vormittags

Um dem Regen zu entfliehen, haben wir entschlossen kurzfristig nach Coromandel zu fahren, eine Halbinsel. Unser erster Halt war die Cathedral Cove, eine  Art Felsendurchgang, wo man nur bei Ebbe durchlaufen kann um auf die andere Seite des Strandes zu kommen. Da wir uns vorher im Infozentrum bzgl. Ebbe und Flut schlau gemacht haben, haben wir unseren Ausflug genau richtig geplant. Wir mussten zu dem Strand ca. 45 Minuten durch einen Bushwalk laufen und das ganze dann zurück auch wieder bergauf, dadurch haben wir uns das Fitnessstudio (in das wir hier ganz fleißig gehen) für den Tag auch gespart. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Allerdings sind es mittlerweile viel mehr Touristen als am Anfang und es wimmelt nur so von Deutschen.

Weiter ging es dann am nächsten Morgen relativ früh zu dem Hot Water Beach. An diesem Strand kann man bei Ebbe Löcher in den Sand (wir hatten leider keine Schaufel dabei) buddeln und sich reinsetzen. Allerdings muss man aufpassen, dass man sich nicht verbrennt, da das Wasser sehr heiß ist. Wir kamen leider etwas zu spät und die ganzen tollen Stellen waren schon belegt oder von der Flut verdeckt. Durften aber mal in anderen Pools “probewohnen”. In einem Pool haben sie sogar Frühstückseier gekocht, so heiß ist das Wasser dort. Allerdings muss man erst mal eine gute Quelle finden und das war ohne Schaufel gar nicht so einfach.

Aber auch ohne eigenen Hot Water Pool und bei Flut ist dieser Strand ein echter Hingucker…

Nach dem Hot Water Beach sind wir weiter zum Hahei Beach gefahren und haben die Sonne genossen. Und Meli hat versucht zu schaukeln, war aber für die Schaukelkonstruktion eindeutig zu klein :-) Die Rückfahrt an der Westküste entlang war dann leider nicht mehr so toll, wie wir uns das vorgestellt hatten. Kann aber natürlich auch daran liegen, dass uns das gute Wetter langsam wieder verlassen hat. Die letzten beiden Tage hat es wieder fast durchgängig geregnet.

Achja, und für alle die uns immer unterstellen, dass wir hier mehr reisen als studieren…Wir haben gestern unser erstes Assignmnet korrigiert zurückbekommen und haben beide ein A bekommen (entspricht einer 1)!!! Toll, gell?!

Also müssen jetzt dann mal los in unsere vorletzte Vorlesung bei unserem indischen Professor. Bis zum nächsten Mal, viele liebe Grüße Meli und Nicki

 

 
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