Nach tagelangem Warten auf gutes Wetter haben wir uns letzten Montag auf unseren Trip gen Norden aufgemacht. Damit haben wir jetzt alle unsere geplanten Kurztrips hinter uns gebracht und wir haben jetzt nur noch einen großen 3-wöchigen Trip vor uns. So langsam geht es hier jetzt wieder ans Koffer packen, Auto verkaufen und vorbereiten auf die letzte Prüfung. Leider ist das Wetter im Oktober hier nicht so schön wie gehofft, so dass wir bis jetzt noch nicht im Meer baden gehen konnten. Aber alles ist besser als Schnee und Frost zuhause
Hier jetzt mal ein paar Eindrücke vom Norden Neuseelands…
Das Hauptziel der Reise war Cape Reinga, einer der nördlichsten Punkte der Insel den man besichtigen darf. Der Großteil des Nordlandes ist Maori Gebiet. Am Cape Reinga kann man sehen, wie das Tasmanische Meer und der Pazifik aufeinandertreffen. Für die Maoris ist es ein heiliger Ort, da dort die toten Seelen ihre Reise ins Leben danach beginnen.




Nach Cape Reinga sind wir weiter zu den Sand Dunes gefahren. Man hatte schon nach wenigen Metern den Eindruck in der Wüste zu sein, da um uns herum nur Sand zu sehen war. Man hätte sich dort auch Bodyboards zum Sandsurfen ausleihen können, allerdings hat es bei uns leider nach kurzer Zeit angefangen zu regnen, so das wir aufs surfen verzichtet haben.



Auf unserem Trip haben wir auch noch bei der Bay of Islands angehalten. Dort gibt es ganz viele schöne Strände und viele schöne Ausblicke auf kleinere Inseln im Meer. Die Straßen dort waren meist enge, kurvige Bergstraßen aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt die Fahrerei auf sich zu nehmen.






Hier ein Ausblick vom Fenster aus unserem zweiten Hostel auf den Ninety Mile Beach. Den Ninety Mile Beach kann man bei Ebbe als Straße benutzen. Da wir allerdings kein Auto mit Allrad haben wurde uns stark davon abgeraten, da es sicherlich nicht besonders prickelnd ist bei kommender Flut im Sand steckenzubleiben. Das zweite Hostel war wirklich super und man hat die deutsche Führung besonders in Sachen Sauberkeit gespürt. Kein Vergleich zu unserer ersten Unterkunft-ein maorigeführtes “Hotel”. Die Zimmer dort waren alles andere als sauber und es hat überall gekrabbelt, da man das Fenster nicht richtig schließen konnte. Haben unseren Aufenthalt dort frühzeitig nach einer Nacht und nicht wie geplant nach 2 Nächten verlassen. Somit war es nicht nur die ekligste und kälteste, sondern auch noch unsere bisher teuerste Übernachtung.

Wie oben ja schon erwähnt, sind die Straßen im Norden sehr klein und kurvig und es folgt eine Baustelle der anderen. An den Baustellen muss man immer schön brav an den “menschlichen” Ampeln anhalten, bis diese einen weiterfahren lassen. Oder man fährt einfach gleich komplett auf Schotterstraßen, kilometerlang mitten durch die Pampa. Diese Schotterstraßen haben unser Auto dann nicht mehr rot, sondern eher bräunlich aussehen lassen.


