Nickimeligonz's Blog

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Australia Dezember 8, 2009

Einsortiert unter: Australia — nickimeligonz @ 9:05 vormittags

Um unseren Blog vollständig zu machen, kommt hier mal noch ein kurzer Bericht über unsere 10 Tage Stop-over in Australien. Die ersten drei Tage haben wir in Sydney verbracht. Unser erster Weg hat uns natürlich zur Oper, dem Wahrzeichen, geführt. Neben der Oper haben wir auch die Harbour Bridge und den Darling Harbour besucht. Da Sydney so riesig ist, haben wir am zweiten Tag eine Sightseeing-Tour mit dem Bus gemacht, wo man dann aus- und einsteigen konnte wie man wollte. Mit diesem Bus sind wir dann auch noch zum bekannten Bondi Beach gefahren. Am dritten Tag sind wir mit der Fähre zum Manly Beach gefahren (der angeblich voll toll sein soll, es aber nicht war). Manly Beach war uns zu überfüllt, sind so viele Menschen seit Neuseeland nicht mehr gewohnt :)

In Sydney haben wir uns dann wieder in den Flieger gesetzt und sind nach Brisbane geflogen und dann weiter nach Noosa Heads gefahren. Nachdem es über 30 Grad hatte, haben wir beschlossen erstmal an den Strand zu gehen. Anschließend sind wir noch ein bisschen in den angrenzenden Park und haben unseren ersten Koala in freier Wildbahn gesehen.

Da Noosa Heads auch als Tor zu Fraser Island bekannt ist, haben wir die Gelegenheit genutzt und eine Adventure Tour auf die Insel gebucht, da man nur mit Allradantrieb auf der Insel fahren darf. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und es war sehr faszinierend zu sehen, dass auf Sand ganze Wälder wachsen können. Der Höhepunkt der Fraser Tour war Lake MacKenzie, ein türkisblauer See mit weißem Sandstrand, traumhaft.

Nach unserem Stop am Lake MacKenzie ging es wieder weiter mit dem Buschen über die Insel. Die Fahrt war sehr holprig, so dass uns am nächsten Tag immer noch alles weh getan hat, vor lauter Schlaglöcher. Die Touris, die sich selbst einen Jeep gemietet hatten, sind reihenweise im Sand stecken geblieben. Unserer Bus ist dann immer einfach vorbeigefahren ohne sie groß zu beachten. Wir waren auf jeden Fall froh, dass wir nicht selbst fahren mussten. Ein kurzer Stop auf dem Rückweg war ein kurzer Walk durch ein Stück Regenwald, wo uns die Bäume erklärt wurden und wir uns an Lianen schwingen konnten.

Am nächsten Tag sind wir in den Australia Zoo gefahren,der Zoo von Steve Irwin, dem Crocodile Hunter. Der Zoo ist sehr groß und beherbergt vor allem australische Tiere. Unser Highlight an diesem Tag war das Füttern von Känguruhs und Elefanten. Die Känguruhs waren in einem Freigelände und man konnte einfach hingehen und sie füttern bzw. streicheln.

Neben den Känguruhs gabs natürlich auch Koalabären zu sehen, und wir durften sie sogar streicheln.

In dem Zoo waren auch besonders viele Schlangen und Krokodile zu sehen, da Steve Irwin für diese eine besondere Vorliebe hatte.

Den gestrigen Tag haben wir ganz dem Motto Sonne, surfen und Strand gewidmet. Allerdings müssen wir zu unserer Schande gestehen, dass das mit dem Surfen bis jetzt nicht geklappt hat. Dann müssen wir halt einfach nochmal wiederkommen und einen Surfkurs machen. Wir waren in Byron Bay und anschließend im berühmten Surfers Paradise. Auf unserer Fahrt sind wir mit dem Auto an australischen Buschbränden vorbeigefahren, die mehrere Helikopter versucht haben zu löschen, was bei 38 Grad aber gar nicht so leicht ist.

Die letzten beiden Tage vor unserer Heimreise werden wir gemütlich in Brisbane ausklingen lassen. Sind ja dann hoffentlich auch am Freitag (also in 3 Tagen)  schon wieder zuhause. Dann bleibt uns noch genug Zeit uns auf Weihnachten vorzubereiten. Weihnachten hier bei 40 Grad und Sonnenschein ist für uns unvorstellbar, da können die Australier noch so viel dekorieren und Weihnachtslieder spielen :)

Am Ende unseres Abenteuers können wir sagen, dass es eine tolle Erfahrung war und wir es nicht bereut haben diesen Schritt zu wagen. Wir hoffen es hat euch auch ein bisschen Freude bereitet unsere Reise auf dem Blog mitzuverfolgen.  Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Deutschland (trotz Kälteschock) :)

 

Final trip in New Zealand Dezember 8, 2009

Einsortiert unter: Final trip in New Zealand — nickimeligonz @ 4:36 vormittags

Nachdem wir mittlerweile Neuseeland schon seit über einer Woche verlassen haben, ist es höchste Zeit für einen Blogeintrag über unseren letzten 3 Wochen im Land der Kiwis. Die letzten 3 Wochen haben wir ausschließlich mit Reisen verbracht, die erste Woche auf der Nordinsel und die letzten beiden auf der Südinsel. Somit können wir mittlerweile behaupten, dass wir Neuseeland fast komplett gesehen haben. Der erste Stop unserer Reise war Mt. Maunganui, wo wir herrliches Wetter und somit eine tolle Aussicht auf den Strand und die Umgebung  hatten, wie ihr hier sehen könnt:

Weiter ging unsere Reise zum East Cape, um den ersten Sonnenaufgang der Welt zu sehen. Somit sind wir morgens um halb fünf aufgestanden und haben uns auf den Weg gemacht. Allerdings musste man zuerst 700 Stufen zum Cape hochlaufen, um den Sonnenaufgang genießen zu können.

Nach soviel Natur haben wir danach in dem kleinen Städtchen Napier Halt gemacht, das uns sehr gut gefallen hat. Nicht zuletzt, weil wir dort seit langem mal wieder eine Butterbreze essen konnten ;) Der darauffolgende Stop war sehr anstrengend, aber ein absolutes Highlight unserer ganzen Zeit hier. Wir haben den Tongariro Crossing gemacht, d.h. wir sind 19,4 km über einen Vulkan gewandert, vorbei an dem Schicksalsberg aus “Herr der Ringe”. Für die ganze Wanderung haben wir mit Pausen 7,5 Stunden gebraucht, was ja gar nicht so schlecht ist, oder?

Nach dem Tongariro Crossing ging es dann zuerst nach Wellington weiter, um von dort mit der Fähre auf die Südinsel überzusetzen. Wellington war an sich ganz schön, aber sehr sehr windig. Da die Fähre rießig war und das Meer sehr ruhig aussah, hatten wir uns auf eine ruhige Überfahrt eingestellt…dies war allerdings nicht so wie erwartet. Es hat zwischenzeitlich ganz schön geschaukelt, allerdings hatte man auch einen schönen Ausblick auf die Marlborough Sounds, die dann auch unser erster Stop auf der Südinsel waren.

Anschließend haben wir ein paar Tage in Nelson verbracht. Nelson ist ein kleines Städtchen mit einem der schönsten Strände Neuseelands. Außerdem kann man Käsespätzle und Leberkäs essen. Wir haben nämlich einen deutschen Biergarten gefunden und einen deutschen Metzger gibt es auch. Es war zwar nicht ganz so gut wie zuhause, wir waren aber trotzdem glücklich endlich mal wieder deutsches Essen genießen zu dürfen.

Ein weiteres Highlight dieser Reise war der Abel Tasman National Park, ganz in Norden der Südinsel. Wir haben dort 2 anstrengende, aber schöne Tage verbracht. Am ersten Tag sind wir mit dem Wassertaxi (Autofahren ist im Park verboten bzw. nicht möglich) ein Stück hochgefahren und dann ca. 12 km zurückgewandert und haben uns dann vom Wassertaxi wieder abholen lassen. Zwischendurch haben wir immer wieder an schönen Stränden angehalten, an denen Meli ein prima Nickerchen halten konnte ;)

Am zweiten Tag waren wir zuerst 3 Std. auf dem Meer kayaken und sind dann anschließend die 12 km wieder zu unserem Auto zurückgelaufen. Kayaken war anstrengend, aber eine tolle Erfahrung da das Meer hinter jedem Felsen anders war. Außerdem hatten wir einen sehr attraktiven Kayakguide und eine lustige Gruppe, die nur aus 3 Zweierbooten bestand.

Nach dem Abel haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Golden Bay und Farewell Spit gemacht, wo wir leider Pech mit dem Wetter hatten. Das schlechte Wetter hat uns leider auch bis an die Westküste verfolgt, wo wir eigentlich am nächsten Tag zum Franz Josef Gletscher wollten. Wegen Dauerregen haben wir das um einen Tag verschoben und dafür aber nette Leute im Hostel kennengelernt. Die Tour zum Gletscher war ganz schön, da wir bis an den Gletscher vorlaufen konnten und das kristallblaue Eis gesehen haben.

Nach der Westküste ging es wieder rüber an die Ostküste, wo wir dann auch wieder gutes Wetter hatten. Der nächste Halt war in Kaikoura, wo wir aufs Meer rausgefahren sind um Delphine zu sehen. Kaikoura ist dafür bekannt, dass man dort das ganze Jahr über sehr viele Dusky Dolphins sehen kann. Wir hatten auch Glück, da an unserem Tag ca. 400-600 Delphine vor der Küste unterwegs waren. Wir sind morgens um halb 6 gestartet, da dies die beste Zeit ist um Delphine zu beobachten, da sie dann besonders verspielt sind. Außerdem hatten wir auch noch einen schönen Sonnenaufgang (fast schöner als am East Cape). Es wäre auch möglich gewesen, mit den Delphinen zu schwimmen, allerdings war es uns dann dafür doch etwas zu kalt, trotz Neoprenanzügen. Unsere Entscheidung nicht ins Wasser zu gehen hat sich als gut erwiesen, da die tatsächlichen Schwimmer alle sehr gefroren haben und seekrank geworden sind. Wir haben vom Boot aus wahrscheinlich mehr Delphine gesehen, als die die versucht haben mit ihnen zu schwimmen.

Nach Kaikoura sind wir weiter nach Christchurch gefahren, wo wir die letzten Tage vor unserem Rückflug nach Auckland verbracht haben. Diese letzten 3 Wochen waren ein gelungener Abschluss für unser großes Abenteuer Neuseeland.

 

 
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