Um unseren Blog vollständig zu machen, kommt hier mal noch ein kurzer Bericht über unsere 10 Tage Stop-over in Australien. Die ersten drei Tage haben wir in Sydney verbracht. Unser erster Weg hat uns natürlich zur Oper, dem Wahrzeichen, geführt. Neben der Oper haben wir auch die Harbour Bridge und den Darling Harbour besucht. Da Sydney so riesig ist, haben wir am zweiten Tag eine Sightseeing-Tour mit dem Bus gemacht, wo man dann aus- und einsteigen konnte wie man wollte. Mit diesem Bus sind wir dann auch noch zum bekannten Bondi Beach gefahren. Am dritten Tag sind wir mit der Fähre zum Manly Beach gefahren (der angeblich voll toll sein soll, es aber nicht war). Manly Beach war uns zu überfüllt, sind so viele Menschen seit Neuseeland nicht mehr gewohnt
In Sydney haben wir uns dann wieder in den Flieger gesetzt und sind nach Brisbane geflogen und dann weiter nach Noosa Heads gefahren. Nachdem es über 30 Grad hatte, haben wir beschlossen erstmal an den Strand zu gehen. Anschließend sind wir noch ein bisschen in den angrenzenden Park und haben unseren ersten Koala in freier Wildbahn gesehen.
Da Noosa Heads auch als Tor zu Fraser Island bekannt ist, haben wir die Gelegenheit genutzt und eine Adventure Tour auf die Insel gebucht, da man nur mit Allradantrieb auf der Insel fahren darf. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und es war sehr faszinierend zu sehen, dass auf Sand ganze Wälder wachsen können. Der Höhepunkt der Fraser Tour war Lake MacKenzie, ein türkisblauer See mit weißem Sandstrand, traumhaft.
Nach unserem Stop am Lake MacKenzie ging es wieder weiter mit dem Buschen über die Insel. Die Fahrt war sehr holprig, so dass uns am nächsten Tag immer noch alles weh getan hat, vor lauter Schlaglöcher. Die Touris, die sich selbst einen Jeep gemietet hatten, sind reihenweise im Sand stecken geblieben. Unserer Bus ist dann immer einfach vorbeigefahren ohne sie groß zu beachten. Wir waren auf jeden Fall froh, dass wir nicht selbst fahren mussten. Ein kurzer Stop auf dem Rückweg war ein kurzer Walk durch ein Stück Regenwald, wo uns die Bäume erklärt wurden und wir uns an Lianen schwingen konnten.
Am nächsten Tag sind wir in den Australia Zoo gefahren,der Zoo von Steve Irwin, dem Crocodile Hunter. Der Zoo ist sehr groß und beherbergt vor allem australische Tiere. Unser Highlight an diesem Tag war das Füttern von Känguruhs und Elefanten. Die Känguruhs waren in einem Freigelände und man konnte einfach hingehen und sie füttern bzw. streicheln.
Neben den Känguruhs gabs natürlich auch Koalabären zu sehen, und wir durften sie sogar streicheln.
In dem Zoo waren auch besonders viele Schlangen und Krokodile zu sehen, da Steve Irwin für diese eine besondere Vorliebe hatte.
Den gestrigen Tag haben wir ganz dem Motto Sonne, surfen und Strand gewidmet. Allerdings müssen wir zu unserer Schande gestehen, dass das mit dem Surfen bis jetzt nicht geklappt hat. Dann müssen wir halt einfach nochmal wiederkommen und einen Surfkurs machen. Wir waren in Byron Bay und anschließend im berühmten Surfers Paradise. Auf unserer Fahrt sind wir mit dem Auto an australischen Buschbränden vorbeigefahren, die mehrere Helikopter versucht haben zu löschen, was bei 38 Grad aber gar nicht so leicht ist.
Die letzten beiden Tage vor unserer Heimreise werden wir gemütlich in Brisbane ausklingen lassen. Sind ja dann hoffentlich auch am Freitag (also in 3 Tagen) schon wieder zuhause. Dann bleibt uns noch genug Zeit uns auf Weihnachten vorzubereiten. Weihnachten hier bei 40 Grad und Sonnenschein ist für uns unvorstellbar, da können die Australier noch so viel dekorieren und Weihnachtslieder spielen
Am Ende unseres Abenteuers können wir sagen, dass es eine tolle Erfahrung war und wir es nicht bereut haben diesen Schritt zu wagen. Wir hoffen es hat euch auch ein bisschen Freude bereitet unsere Reise auf dem Blog mitzuverfolgen. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Deutschland (trotz Kälteschock)



















