Nachdem wir mittlerweile Neuseeland schon seit über einer Woche verlassen haben, ist es höchste Zeit für einen Blogeintrag über unseren letzten 3 Wochen im Land der Kiwis. Die letzten 3 Wochen haben wir ausschließlich mit Reisen verbracht, die erste Woche auf der Nordinsel und die letzten beiden auf der Südinsel. Somit können wir mittlerweile behaupten, dass wir Neuseeland fast komplett gesehen haben. Der erste Stop unserer Reise war Mt. Maunganui, wo wir herrliches Wetter und somit eine tolle Aussicht auf den Strand und die Umgebung hatten, wie ihr hier sehen könnt:
Weiter ging unsere Reise zum East Cape, um den ersten Sonnenaufgang der Welt zu sehen. Somit sind wir morgens um halb fünf aufgestanden und haben uns auf den Weg gemacht. Allerdings musste man zuerst 700 Stufen zum Cape hochlaufen, um den Sonnenaufgang genießen zu können.
Nach soviel Natur haben wir danach in dem kleinen Städtchen Napier Halt gemacht, das uns sehr gut gefallen hat. Nicht zuletzt, weil wir dort seit langem mal wieder eine Butterbreze essen konnten
Der darauffolgende Stop war sehr anstrengend, aber ein absolutes Highlight unserer ganzen Zeit hier. Wir haben den Tongariro Crossing gemacht, d.h. wir sind 19,4 km über einen Vulkan gewandert, vorbei an dem Schicksalsberg aus “Herr der Ringe”. Für die ganze Wanderung haben wir mit Pausen 7,5 Stunden gebraucht, was ja gar nicht so schlecht ist, oder?
Nach dem Tongariro Crossing ging es dann zuerst nach Wellington weiter, um von dort mit der Fähre auf die Südinsel überzusetzen. Wellington war an sich ganz schön, aber sehr sehr windig. Da die Fähre rießig war und das Meer sehr ruhig aussah, hatten wir uns auf eine ruhige Überfahrt eingestellt…dies war allerdings nicht so wie erwartet. Es hat zwischenzeitlich ganz schön geschaukelt, allerdings hatte man auch einen schönen Ausblick auf die Marlborough Sounds, die dann auch unser erster Stop auf der Südinsel waren.
Anschließend haben wir ein paar Tage in Nelson verbracht. Nelson ist ein kleines Städtchen mit einem der schönsten Strände Neuseelands. Außerdem kann man Käsespätzle und Leberkäs essen. Wir haben nämlich einen deutschen Biergarten gefunden und einen deutschen Metzger gibt es auch. Es war zwar nicht ganz so gut wie zuhause, wir waren aber trotzdem glücklich endlich mal wieder deutsches Essen genießen zu dürfen.
Ein weiteres Highlight dieser Reise war der Abel Tasman National Park, ganz in Norden der Südinsel. Wir haben dort 2 anstrengende, aber schöne Tage verbracht. Am ersten Tag sind wir mit dem Wassertaxi (Autofahren ist im Park verboten bzw. nicht möglich) ein Stück hochgefahren und dann ca. 12 km zurückgewandert und haben uns dann vom Wassertaxi wieder abholen lassen. Zwischendurch haben wir immer wieder an schönen Stränden angehalten, an denen Meli ein prima Nickerchen halten konnte
Am zweiten Tag waren wir zuerst 3 Std. auf dem Meer kayaken und sind dann anschließend die 12 km wieder zu unserem Auto zurückgelaufen. Kayaken war anstrengend, aber eine tolle Erfahrung da das Meer hinter jedem Felsen anders war. Außerdem hatten wir einen sehr attraktiven Kayakguide und eine lustige Gruppe, die nur aus 3 Zweierbooten bestand.
Nach dem Abel haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Golden Bay und Farewell Spit gemacht, wo wir leider Pech mit dem Wetter hatten. Das schlechte Wetter hat uns leider auch bis an die Westküste verfolgt, wo wir eigentlich am nächsten Tag zum Franz Josef Gletscher wollten. Wegen Dauerregen haben wir das um einen Tag verschoben und dafür aber nette Leute im Hostel kennengelernt. Die Tour zum Gletscher war ganz schön, da wir bis an den Gletscher vorlaufen konnten und das kristallblaue Eis gesehen haben.
Nach der Westküste ging es wieder rüber an die Ostküste, wo wir dann auch wieder gutes Wetter hatten. Der nächste Halt war in Kaikoura, wo wir aufs Meer rausgefahren sind um Delphine zu sehen. Kaikoura ist dafür bekannt, dass man dort das ganze Jahr über sehr viele Dusky Dolphins sehen kann. Wir hatten auch Glück, da an unserem Tag ca. 400-600 Delphine vor der Küste unterwegs waren. Wir sind morgens um halb 6 gestartet, da dies die beste Zeit ist um Delphine zu beobachten, da sie dann besonders verspielt sind. Außerdem hatten wir auch noch einen schönen Sonnenaufgang (fast schöner als am East Cape). Es wäre auch möglich gewesen, mit den Delphinen zu schwimmen, allerdings war es uns dann dafür doch etwas zu kalt, trotz Neoprenanzügen. Unsere Entscheidung nicht ins Wasser zu gehen hat sich als gut erwiesen, da die tatsächlichen Schwimmer alle sehr gefroren haben und seekrank geworden sind. Wir haben vom Boot aus wahrscheinlich mehr Delphine gesehen, als die die versucht haben mit ihnen zu schwimmen.
Nach Kaikoura sind wir weiter nach Christchurch gefahren, wo wir die letzten Tage vor unserem Rückflug nach Auckland verbracht haben. Diese letzten 3 Wochen waren ein gelungener Abschluss für unser großes Abenteuer Neuseeland.





















