Hallo ihr Lieben zuhause,
am Montag haben wir uns auf unseren ersten mehrtägigen Trip in Richtung Rotorua aufgemacht (ca. 250 km südöstlich von Auckland). Für diese 250 km benötigt man auf einem neuseeländischen Motorway allerdings gute 3,5 bis 4 Stunden. Also kein Vergleich zu den deutschen Autobahnen, eher zu einer normalen Landstraße
Auf unserer Fahrt sind wir an ganz vielen typischen neuseeländischen Bewohnern (Schafe und Kühe) vorbeigefahren.

Als wir unser Ziel Rotorua erreicht hatten, haben wir uns erst auf die Suche nach einem Hostel gemacht und sind auch gleich fündig geworden. Am Nachmittag haben wir ein Maori Dorf besucht. Zuerst haben wir uns die Geysire und Mud Pools angeschaut. Um euch einmal einen Eindruck zu vermitteln, wie aktiv es dort wirklich ist, hier ein paar Bilder…


Nach dem landschaftlichen Highlight ging es über zum kulturellen. Wir haben uns eine Maori Vorstellung angeschaut, bei der typische Tänze aufgeführt wurden. Es war sehr beeindruckend, da diese 8 Menschen mit ihren Gesängen das ganze Versammlungshaus beschallt haben. Wir haben uns auch gleich versucht der Kultur anzupassen, indem wir auch versucht haben, uns durch Zunge rausstrecken zu verteidigen



Am nächsten Tag haben wir uns aufgemacht ins Waimangu Volcanic Valley. Wir sind dort durch einen sehr dichten Wald auf mehr oder weniger ausgebauten Wanderwegen gelaufen. Um uns herum tiefe Schluchten, dampfende Seen und blubbernde Flüsse. Der Höhepunkt unserer Wanderung war der blaue See im Inferno Crater.



Da uns der blaue See noch nicht genug war, sind wir noch ein Stückchen höher gelaufen um uns das Ganze mal von oben anzuschauen. Oben angekommen lag uns die Welt zu Füßen…

Da wir noch nicht genug von Vulkanen, Schwefelgestank und Wandern hatten sind wir ins Waiotapu Thermal Wonderland weitergefahren. Dort haben wir uns wieder blubbernde Schlammlöcher und eklig stinkende Tümpel in allen Farben angeguckt
Nein, eigentlich wars schon echt beeindruckend, aber wir haben leider das Richtige Highlight, den Champagne Pool, wegen zu starkem Wind und Nebel nicht deutlich sehen können. Aber der Gestank ist teilweise schon echt abartig gewesen (schade, dass es keine Geruchsfotos gibt).



Weiter ging es dann an den Lake Taupo, den größten See Neuseelands, da wir eigentlich vorhatten am letzten Tag mit den Tongariro Crossing zu machen. Da diese Wanderung im Moment aber nur mit Eispickeln und Schneeschuhen möglich wäre und 8 Stunden dauern soll, haben wir dann doch beschlossen, das lieber sein zu lassen. Können das ja evtl. im Sommer noch mal nachholen. Taupo an sich ist nicht wirklich spektakulär, die meisten Leuten kommen entweder zum Angeln oder zum Fallschirmspringen hierher. Nicht weit vom See entfernt haben wir auf unserem Rückweg bei den Huka Falls angehalten.


Da wir eigentlich noch nicht nach Hause wollten, haben wir auf unserem Rückweg noch in Hamilton angehalten. Die Stadt an sich sieht wieder aus wie eine amerikanische Kleinstadt. Deswegen haben wir beschlossen, den botanischen Garten zu besuchen. Da wir super Wetter erwischt hatten und es auch mal ausnahmsweise keinen Eintritt gekostet hat, war es ein gelunger Abschluss für unseren ersten richtigen Trip.





Da wir auf dem Rückweg das Pech hatten in die Aucklander Rush Hour zu kommen, hat unser Rückweg länger gedauert als erwartet. Allerdings wären ohne den Stau auch keine Bilder wie das hier entstanden…
Bei so einem Ausblick lässt sich so ein Stau doch viel leichter verkraften, oder?!
So viel von unserem ersten längeren Trip. Wir hoffen euch allen geht es gut und ihr könnt den deutschen Sommer genießen.
Bis demnächst,
eure Meli und Nicki